Beratung und Unterstützung
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
Unsere Öffnungszeiten und Betreuungszeiten
Wir als evangelische Einrichtung
Als Einrichtung unter Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Alpen richten wir unser evangelisches Profil nach dem christlichen Menschenbild mit seinen Werten und Normen aus. Wir nehmen Kinder als ein Geschenk Gottes wahr. Sie sind einmalige und unverwechselbare Individuen mit besonderen Gaben, mit ihren Stärken und Schwächen, welche uns anvertraut sind.
Als von Gott geliebte Geschöpfe werden die Kinder mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten geachtet und wertgeschätzt und lernen in vertrauensvollem Miteinander, anderen Menschen Wertschätzung entgegenzubringen und Gott als Ansprechpartner wahrzunehmen. Regelmäßig bieten wir kindgerechte Andachten durch unseren Pfarrer Florian Specht an. Auch gibt es nach Bedarf Elternabende zu religiösen oder biblischen Themen.
Die Grundlagen unseres pädagogischen Handelns sind uns durch das KiBiz und die Bildungsvereinbarung NRW vorgegeben. Die wechselseitige Beziehung zwischen pädagogischen Mitarbeitenden und Kind ist in unserer Einrichtung durch Empathie und grundlegendes Vertrauen in die Fähigkeiten und Fertigkeiten gekennzeichnet.
Durch einen wertschätzenden und respektvollen Umgang mit dem Kind und untereinander möchten wir eine soziale Umgebung schaffen, welche von Respekt und Wertschötzung geprägt ist. Dafür nutzen wir unsere Vorbildfunktion. Wir lassen den Kindern in ihrer Eigeninitiative und Selbständigkeit Freiräume und geben ihnen Hilfe und Unterstützung, wenn es notwendig wird. Kinder brauchen großen Freiraum, aber auch klare Grenzen, denn ein Zusammenleben funktioniert nur mit bestimmten Regeln und Ritualen, sie erleichtern die Orientierung und vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.
Im täglichen Zusammenleben mit dem Kind beobachten und erfahren wir, was das Kind beschäftigt und können dies bei der Wahl eines Rahmenthemas oder Projektes mit einbeziehen. Gemeinsam finden wir ein Oberthema, dessen Inhalte gruppenintern und individuell umgesetzt werden und an den Fähigkeiten, Fertigkeiten und Interessen der Kinder orientiert sind. Die Rahmenthemen/Projekte werden unter Berücksichtigung aller Bildungsbereiche bedarfs- und bedürfnisorientiert ausgearbeitet. In unserer Pädagogik berücksichtigen wir verschiedene Ansätze, ohne uns auf einen bestimmten Ansatz festlegen zu wollen. Unser Bildungsauftrag ist es, das Kind positiv bei der Entfaltung seiner Persönlichkeit zu unterstützen und es individuell zu fördern. Wir bieten ihm eine Vielzahl von Erfahrungsmöglichkeiten und Freiräumen. So kann es seine Neugier, Kreativität und Phantasie entwickeln und wird selbständig tätig. Um ein Kind besser zu verstehen, beziehen wir uns auf dessen aktuelle Lebenssituation und nehmen auch die darin enthaltenen Fragen auf. Dafür ist ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern sehr wichtig.
Bildung - ganzheitlich fördern, Chancengleichheit, Teilhabe und so viel mehr...
Der Begriff Bildung umfasst nicht nur die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten. Vielmehr geht es darum, Kinder in allen ihren möglichen Entwicklungsbereichen zu begleiten, entsprechend ihrem Entwicklungsstand zu fördern und zu fordern. Dazu zählen die sensorischen, motorischen, ästhetischen, kognitiven, sprachlichen und mathematischen Bereiche. Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist, neben einer sicheren Bindung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind, Grundlage für jeden Bildungsprozess. Die Kinder werden nach diesem Bildungsverständnis auf ihre künftigen Lebens- und Lernaufgaben vorbereitet. Ziel unserer Bildungsarbeit ist es daher, die Kinder in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen und ihnen Gelegenheit zu verschaffen, ihre Entwicklungspotentiale möglichst vielseitig auszuschöpfen. Hierbei sehen wir jedes Kind ganzheitlich und individuell. Obwohl wir von konkreten Bildungsbereichen ausgehen, lassen sich die hier angesprochenen Bereiche in der Förderung der Kinder nicht klar trennen. Das Kind lernt immer auf mehreren Bildungsbereichen gleichzeitig. Die Bildungsbereiche NRW sind:
- - Körper, Gesundheit und Ernährung: Sensibilisierung für Körperwahrnehmung und ein gesundes Verhalten.
- - Sprache und Kommunikation: Unterstützung der Sprachentwicklung durch Dialog, Spiel und Erzählen.
- - Soziale und (inter-)kulturelle Bildung: Förderung sozialer Beziehungen, Empathie und eines Bewusstseins für Vielfalt.
- - Musisch-ästhetische Bildung: Anregung von Fantasie und Kreativität durch Musik, Kunst und Bewegung.
- - Religion und Ethik: Vermittlung von Werten und Fragen nach Sinn.
- - Mathematische Bildung: Erkennen von Mustern und Zusammenhängen im Alltag.
- - Naturwissenschaftlich-technische Bildung: Förderung der Neugier auf Natur und Technik.
- - Ökologische Bildung: Sensibilisierung für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit.
- - Medien: Auseinandersetzung mit verschiedenen Medienformen.
Unsere Eingewöhnung
Bevor für die neuen Kinder der Kindergarten bei uns beginnt, werden die Eltern zu einem Informationsabend eingeladen. Hier erhalten sie wichtige Informationen, lernen die Gruppe kennen und es werden Termine für die Schnuppertage, das Anamnesgespräch und den ersten Kindergartentag vereinbart. Am Schnuppertag können die neuen Kindergartenkinder ihre zukünftige Gruppe besuchen und gemeinsam mit ihren Eltern/Erziehungsberechtigten auf Entdeckungsreise gehen. Die Schnuppertage finden zwei Mal vormittags statt.
Der nächste Schritt ist die Eingewöhnung, welche für die Kinder, die Eltern und uns von großer Bedeutung ist. Insbesondere für die Kinder, die eventuell noch keine Gruppenerfahrung oder Sozialkontakte erleben konnten, kann sich das Loslösen von den Eltern, das Annehmen einer neuen Bezugsperson und das Vertraut werden mit anderen Kindern als emotionale Herausforderung erweisen. Daher verlangt die Eingewöhnungszeit unsere besondere Aufmerksamkeit und vor allem Zeit. Wir orientieren uns bei der Eingewöhnung an dem Berliner Eingewöhnungsmodell, da uns eine angenehme und sanfte Eingewöhnung fürs Kind wichtig ist.
Die Dauer der Eingewöhnung ist individuell vom Kind abhängig. In den ersten Tagen bleiben die Kinder meist ca. eine Stunde, denn so ein Kindergartentag mit vielen neuen Reizen ist für Kinder ziemlich anstrengend und mit Arbeit in Form von Reizverarbeitung und Anpassung verbunden. Das Kind lernt Dinge wie: eines von vielen zu sein, Kompromisse finden, neue Regeln lernen, geduldig sein uvm. Die Eingewöhnung ist von Kind zu Kind verschieden und wird daher für jedes Kind individuell mit Eltern und pädagogischer Fachkraft abgesprochen. Eins jedoch steht immer für uns an erster Stelle: WIr gehen das Tempo Ihres Kindes und nicht das Ihrer Arbeitsstelle! Eine positive Einstellung der Eltern zum Kindergarten sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden sind wesentliche Bestandteile für eine erfolgreiche Eingewöhnung. Für Gespräche mit den Eltern steht unser pädagogisches Personal jederzeit zu Verfügung.
Mitwirkung
Unsere Einrichtung lebt von konstruktivem Austausch miteinander. Alle Parteien welche sich in unserer Kita treffen sollten einen gepflegten und respektvollen Umgangston miteinander waren. Für Ideen, Vorschläge, Anregungen und Kritik sind wir stets offen und gehen gerne mit Ihnen in den Austausch. Der Träger, die Einrichtungsleitung, das pädagogische Team und die Mitglieder des Elternbeirates haben immer ein offenes Ohr für alle Kita-Belange.
Gemeinsam wollen wir das Beste für die von Ihnen uns anvertrauten Kinder. Manchmal brauchen wir bei der Umsetzung jedoch tatkräftige Unterstützung und Hilfe wie zum Beispiel bei Aufbauaktionen, Festen o.Ä.
Eine vertrauensvolle, respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat, Förderverein, Träger und pädagogischen Personal ist uns sehr wichtig. Sie zeichnet die Lebendigkeit und Vielfalt an Aktivitäten und Angeboten unserer Kita aus. Erst durch eine harmonische Zusammenarbeit im Sinne unserer Kita-Kinder können wir Bildung und Bindung ermöglichen.
Elternbeirat
Der Elternbeirat fungiert als Bindeglied und Sprachrohr zwischen den Eltern/Erziehungsberechtigten der Kita-Kinder und den Kita-Mitarbeitenden.
Der Elternbeirat für das Kindergartenjahr 2025/2026:
Elternbeirat in der Sternengruppe: Claas Hepprich und Julia Hoffmann
Elternbeirat in der Sonnenscheingruppe: Tanja Oswald-Koch und Pierre Worringer
Elternbeirat in der Regenbogengruppe: Patrick Votruba und Theresa Roughley
Elternbeirat in der Mondscheingruppe: Alexander Kloas und Eike Blume
Förderverein
Unser Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt die Kinder unserer Einrichtung in besonderem Maße zu fördern. Er unterstützt die pädagogische Arbeit unserer Einrichtung finanziell durch Anschaffungen von Materialien oder Spielgeräten, finanziert die Busfahrt der Abschlussfahrt für die Vorschulkinder oder auch besondere Highlights wie die Seifenblasenshow für alle Kita-Kinder im Mai 2025. Besonders zeichnet der Förderverein die engagierte Mitwirkung der Eltern/Erziehungsberechtigten in verschiedenen Belangen aus.
Werden Sie Mitglied und unterstützen unsere Kita!
1. Vorsitzende: Eike Blume
2. Vorsitzende: Linda Koch
Kassenwart: Stephan Schröder
Kassenprüfer: Claas Hepprich
Schriftführer: Philip Moreno
Regelmäßig informiert unser Förderverein seine Mitglieder (und alle, die es werden möchten) über aktuelle Anschaffungen, Bemühungen und Ideen.
Bücherei-Team
Alle zwei Wochen Freitags haben unsere Kita-Kinder die Möglichkeit, sich ein Buch aus unserer ehrenamtlichen Bücherei in der Turnhalle auszuleihen. Diese Aktion machen unsere ehrenamtlichen Helferinnen möglich. Vielen Dank dafür!
BTHG - Bundesteilhabegesetz
Sowohl unsere inklusionspädagogische Konzeption, als auch unser institutionelles Schutzkonzept ist auf die Teilhabe durch Inklusion, Partizipation und Diversität ausgelegt. Als inklusionspädagogische Einrichtung mit einer konzeptionellen Ausrichtung zu inklusivem Zusammensein finden Sie hier Informationen zum LVR - Landschaftsverband Rheinland. Kurz zur Erklärung: Der LVR kümmert sich beispielsweise um Kinder und Jugendliche und unterstützt Menschen mit Behinderung. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema: https://www.lvr.de/de/nav_main/metanavigation_5/nav_meta/service/globalesuche/globalsearch.jsp?q=F%C3%B6rder+und+Teilhabeplan
Des Weiteren finden Sie hier weitere Hinweise und Informationen zur Meldung besonderer Vorkommnisse nach §47 SGB VIII: https://www.bthg.lvr.de/de/kinder-jugendliche/fachleute/der-landesrahmenvertrag-nach-131-sgb-ix-nrw/